Gedanken, die nicht belehren. Sondern erinnern.
Hier findest du Texte, die still sprechen – und dennoch klar sind.
Sie stellen Fragen an das, was wir für normal halten.
An unsere Definition von Gesundheit, Erfolg, Selbst.
An Systeme, die funktionieren – aber nicht fühlen.
An Lebensweisen, die man übernimmt, obwohl sie einem nicht entsprechen.
Ich schreibe, weil etwas fehlt.
Nicht in uns – sondern im Gespräch darüber, was es heißt, ein Mensch zu sein.
Wenn du keine Lösungen suchst,
sondern einen Raum, in dem Zweifel, Spüren und Widerspruch Platz haben –
dann lies weiter.
Jenseits der Inszenierung, Weniger als du denkst – mehr als du glaubst
Ich habe sie gesucht – die Stille hinter dem Wort, das Echte hinter der Geste, den Grund unter all dem Glanz. Und fand sie nicht in Kristallen, nicht in Räuchern, nicht in Mantras, sondern dort, wo ich aufhörte, etwas sein zu wollen.
Spiritualität war nie ein Aufstieg. Sie war ein Abtragen. Eine Rückkehr. Ein Entkleiden des Selbst, bis nur noch Gegenwart blieb.
Die Perversion des „inneren Kindes“ – Warum die populäre Psychologie uns in einer endlosen Selbsttherapie gefangen hält
Kritische Analyse: Warum das Konzept vom „inneren Kind“ uns eher lähmt als heilt – und wie wahre Selbsterkenntnis im Jetzt entsteht.
Heilung oder Heilsein?
Ein Text über das Jetzt – und warum wir nicht ewig im Gestern graben müssen.
Ich sehe dich – aber ich höre dich nicht
Du sprichst, doch ich höre dich nicht. Nicht, weil ich nicht will – sondern weil mein System überfüllt ist.
Wach
Erwachen ist kein lauter Umbruch, sondern ein stilles Umsehen. Es beginnt oft mitten im Gewohnten – in einem Moment, in dem dir auffällt, dass alles vertraut wirkt, aber nichts mehr gleich ist. Orte erscheinen weiter, Menschen durchsichtiger, Worte voller Bedeutung. Du spürst, siehst, erkennst – nicht, weil sich die Welt verändert hat, sondern weil du es hast. Die Wahrnehmung verschiebt sich, und plötzlich begreifst du: Die Welt ist nicht, wie sie ist. Sie ist, wie du bist.
Dieser Text beschreibt das Erwachen nicht als Erleuchtung, sondern als stillen Bruch mit dem Alten. Als Auflösung von Konstruktionen, die du für Wahrheiten gehalten hast. Als Konfrontation mit einer Leere, die nicht leer macht, sondern frei. Es ist ein schmerzhafter Prozess, der dich dein altes Leben kostet – aber dir ein neues Sehen schenkt.
Die stille Auflösung – über Geschlecht, Identität und systemische Verwirrung
Geschlecht war einmal Orientierung – nicht perfekt, aber spürbar. Heute wird diese Ordnung systematisch aufgelöst. Nicht durch Reifung, sondern durch Dekonstruktion. Was als Befreiung verkauft wird, führt oft zu Haltlosigkeit, innerer Verwirrung und Identitätsverlust. Dieser Text beleuchtet die systemische Entwurzelung des Menschen durch die Auflösung stabiler Geschlechtsbilder – und fragt: Wer profitiert davon, wenn der Mensch nicht mehr weiß, wer er ist?
Stille ist kein Rückzug. Sie ist Widerstand.
Es ist laut geworden. Nicht nur draußen – in Straßen, in Newsfeeds, in Stimmen. Sondern auch drinnen. Im Kopf. In der Sprache. In den Erwartungen, die niemand mehr genau benennt, aber alle erfüllen. Wir reagieren pausenlos.
Auf Nachrichten, auf Anforderungen, auf …
Der Zeitgeist und das Verstummen der inneren Stimme.
Wir leben in einer Welt, die uns ständig sagt, was wir denken, fühlen, sein sollen. Doch niemand fragt mehr, wie es sich wirklich anfühlt, man selbst zu sein. Unsere Aufmerksamkeit wird zerlegt, verkauft, verglichen. Unsere Gedanken gefiltert, gespiegelt, überlagert. Unsere Körper reguliert – von außen. Das, was still …
Der programmierte Mensch – über Konsum, Kontrolle und den Verlust innerer Freiheit
In einer Welt permanenter Reize und gezielter Verunsicherung wird kritisches Denken zur Ausnahme. Dieser Text analysiert den heutigen Zeitgeist – von Konsum als Ersatzidentität über systemische Panikschürerei bis hin zur Frage: Wie gelingt geistige Freiheit in einer gesteuerten Gesellschaft?
Was bleibt, wenn alles geht?
Gedanken über Zeitenwandel, innere Veränderung und das Jahr 2025
2025 fühlt sich an wie ein Kipppunkt: Beziehungen brechen, Systeme wanken, vieles zerfällt – und doch liegt darin eine leise Ordnung. Ein Essay über Übergänge, Mut und das, was unter der Oberfläche geschieht.
Die stille Kunst – vom Anmutigen Schweigen
Nicht jede Meinung braucht ein Echo. Nicht jedes Gespräch ein Gegenwort. Ein Essay über das anmutige Schweigen – und darüber, wie Stille Klarheit schafft, Erkenntnis bringt und Würde trägt.
Über die Würde
Ein stilles Nachdenken über das, was uns niemand nehmen kann – außer wir selbst.
Würde ist keine Haltung nach außen, sondern ein Zustand nach innen.
Ein innerer Kompass, der uns erinnert: Ich bin. Und das genügt.