Du sprichst,
doch ich höre dich nicht.
Deine Lippen bewegen sich,
aber kein Wort erreicht mich.
Ich versuche, bei dir zu bleiben –
doch meine Aufmerksamkeit entgleitet mir.
Leise.
Wie ein Zug, den ich nicht mehr erwische.
Ich hole sie zurück,
immer wieder.
Vergeblich.
Vielleicht liegt es an den Ereignissen des Tages.
Vielleicht an meinen leeren Akkus.
Oder vielleicht ist es etwas anderes.
Etwas Tieferes.
Unfassbares.
Ich schaue dich an,
nur für einen Moment.
Dann wendet sich mein Blick ab –
nicht aus Abwehr,
sondern aus Überfülle.
Ich kann nichts mehr aufnehmen.
Nicht weil du zu viel gibst,
sondern weil ich zu voll bin.
Deine Worte bleiben stumm.
Aber das, was du nicht sagst –
das höre ich.
Deutlich.
Durch jede Zelle.
Unüberhörbar.
Ich spüre dich.
Ich achte dich.
Ich bewundere dich.
Aber jetzt,
in diesem Moment,
ist da nur Leere in mir.
Kein Platz für Klang.
Nur Raum für Stille.
Und vielleicht ist genau das
der ehrlichste Ausdruck meiner Gegenwart:
Ich bin da.
Aber nicht auf Empfang.